Die Strecke vom Ruhrtalweg in Arnsberg bis zum Rhein-Weser-Turm am Rothaarsteig hinterlässt bleibende Eindrücke von urigen Sauerlanddörfern mit landwirtschaftlicher Prägung. Das Land der tausend Berge mit seinen Bachläufen bietet herrliche Aussichten über die Kuppen der Sauerlandhöhen bis hin zum Ruhrgebiet und den Rothaarkammhöhen. Der Wanderweg verläuft durch ländliche Kulturflächen und hochstämmigen Mischwald. Die Wanderung beginnt in der sehenswerten Stadt Arnsberg an der Doppelschleife der Ruhr. Danach geht es durch wunderschönen Laubwald Richtung Grevenstein und Wenholthausen. Einer der schönsten Abschnitte des Homertweges führt durch das sauerlandtypisch gewellte Umland von Eslohe.
Nach bewaldeten Höhenzügen und freien Tälern liegen auch wieder gemütliche Ortschaften mit hervorragender Gastronomie, teilweise direkt am Weg. Einer der Höhepunkte der Wanderung ist sicherlich der Stertschultenhof in Cobbenrode. Das niederdeutsche Hallenhaus aus dem Jahre 1769 ist weitgehend im Originalzustand erhalten geblieben. Besonders schön ist auch die Aussicht bei Herschede, zwischen Cobbenrode und Bracht. Ein weiterer Augenschmaus sind die Anstiege der Saalhauser Berge, des Steinbergrückens und des Rothaarkamms. Da sie zum Teil sehr steil sind ist dieser Abschnitt auch der anstrengendste.
In den Tälern geht es durch die wunderschönen Dörfer Saalhausen und Oberhundem. Altes sauerländer Fachwerk zeichnet die Ortskerne mit sehr guter Gastronomie am Wege aus. Am Rhein-Weser- Turm endet der Homertweg ungefähr auf der Mitte des Rothaarsteigs. (Text: Auszüge aus „Lückenschluss vom Feinsten“ Wandermagazin Sonderdruck)


